Dossier: Shoa durch Kugeln

Shoa durch Kugeln in der Ukraine

Während die Shoa mit Ver­nich­tungs­la­gern wie Ausch­witz in Ver­bin­dung gebracht wird, ist das Ausmaß der Ver­nich­tung vor Ort während des Über­falls Deutsch­lands auf die Sowjet­union der deut­schen Öffent­lich­keit wenig bekannt. Zwi­schen 1941 und 1944 ermor­de­ten die Nazis auf heu­ti­gem ukrai­ni­schen Boden eine Mil­lio­nen Jüdin­nen und Juden. Es waren Orte wie Babyn Jar oder Kam­­ja­­nez-Podils­­­kyj, wo 1941 erst­mals in der Geschichte der Mensch­heit zehn­tau­sende Jüdin­nen und Juden durch Mas­sen­er­schie­ßun­gen ermor­det wurden. Über einer Mil­lio­nen Jüdin­nen und Juden wurden alleine in der Ukraine Opfer der Shoa durch Kugeln. „Hier wurde den Natio­nal­so­zia­lis­ten klar, dass etwas wie der Holo­caust möglich war“, schrieb Timothy Synder 2017.

Wir wollen die Erin­ne­rung an die Ver­nich­tung des euro­päi­schen Juden­tums und die Ver­bre­chen des Natio­nal­so­zia­lis­mus in der Ukraine wach­hal­ten und tragen in diesem Dossier Artikel zu Pro­jekte des Zen­trums Libe­rale Moderne und Bei­träge über die Shoa durch Kugeln zusam­men.

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